Samstag, 8. Juli 2017

Das ist mir zu viel

Ich habe meine erste Arbeitswoche fast hinter mir, nach acht Wochen Verletzung. Ich gehe gerne wieder zur Arbeit, aber das bedeutet auch mehr Termine, mehr Organisation und die liegt mir nicht so. Und dann kommt am Wochenende auch noch Frauenfreizeit. Da muss ich hin und mir ist so gar nicht danach. Es ist mir zu viel in dieser Woche. Ich muss dafür noch einiges vorbereiten und ich habe ein ungutes Gefühl was meinen Jüngsten angeht. Kann ich ihn alleine lassen? Wenn plötzlich alle abgesagt hätten, wenn die Frauenfreizeit nicht stattgefunden hätte, ich wäre die erste gewesen, die wirklich froh gewesen wäre. …wäre, hätte… Dem war aber nicht so, also machen wir uns am Freitagnachmittag auf den Weg.

Und als wir am Sonntag zurückfuhren? Da war ich einfach nur froh und dankbar, dass ich dort war. Es war eine gesegnete, reiche Zeit. Eine Auszeit mitten im Alltag, ein Kurzurlaub. Wir wurden wunderbar bekocht, was für viele Frauen allein schon Urlaubsfeeling macht. Wir hatten gute Gemeinschaft, konnten uns besser kennenlernen oder aber bekamen einfach ein Update darüber, wie es den anderen Frauen gerade so ging. Für knapp zwei Tage waren Alltag und Arbeit vergessen. Und natürlich haben wir uns über Gott und die Welt (im wahrsten Sinne des Wortes) unterhalten. Es ging um Enttäuschungen und die betrifft uns als Mensch, aber auch als Christ.

Manchmal packt Gott auf mein ´zu viel` noch was drauf und ich muss erstaunt (wundert es mich tatsächlich immer noch? Anscheinend bin ich etwas schwer von Begriff!) feststellen, dass daraus ein: ´war das schön` wird.

Bis zum nächsten Mal!

Claudia

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