Sonntag, 30. Juli 2017

Bei dir piept's wohl - Teil 2

Piep...... piep...... piep...... macht mein Auto. Das macht es immer, wenn ich mich beim vorwärts oder rückwärts Ein- oder Ausparken einem Hindernis nähere. Erst langsam: piep...... piep......, dann schneller: piep... piep... und am Ende piiiiiiiiiieeeeeeeep, der Dauerton. Jetzt ist aber Schluss sagt mir mein Auto damit, höchste Zeit anzuhalten.

Den Rest kennt ihr ja, ich wiederhole mich. Doch noch etwas ist mir bei meinem Missgeschick klargeworden: wie oft schickt mir Gott kleine Warnsignale, die mir sagen sollen: „mach mal langsam, halt mal an, es wäre Zeit für einen Richtungswechsel.“

Doch in der Hektik meines Alltags bin ich Meister darin, diese Warnsignale zu überhören. Dann werden sie etwas lauter, aber auch mein Alltag ist laut und es gibt so viel, auf dass ich hören und achten muss. Schließlich schickt Gott mir den Dauerton, doch weil ich mit meinen Gedanken ganz woanders bin und nur noch im Hinterkopf oder im Unterbewusstsein Platz für ihn habe, überhöre ich auch den, solange bis es kracht. Und dann habe ich den Salat. Weil ich selber alles schaffen und machen will, weil ich ja selber alles kann und Jesus außen vor lasse. Doch das geht nur allzu oft schief.

Claudia

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