Dienstag, 25. Juli 2017

Bei dir piept's wohl - Teil 1

Piep...... piep...... piep...... macht mein Auto. Das macht es immer, wenn ich mich beim vorwärts oder rückwärts Ein- oder Ausparken einem Hindernis nähere. Erst langsam: piep...... piep......, dann schneller: piep… piep... und am Ende piiiiiiiiiieeeeeeeep…, der Dauerton. Jetzt ist aber Schluss, sagt mir mein Auto damit, höchste Zeit anzuhalten.

So auch letzte Woche, den Kopf voll, mit meinen Gedanken nach meinem Arbeitstag und einem Telefonat ganz woanders, setze ich mich ins Auto und parke aus. Bei besagtem Dauerton schießt mir kurz der Gedanke durch den Kopf, ob das wohl was zu bedeuten hätte und ich vielleicht jetzt besser mal anhalten sollte… Ich komme zum Stehen, allerdings nicht ganz freiwillig. Ein anderes Auto hat maßgeblich dazu beigetragen. Das war nämlich der eigentliche Grund für das Piepsen. Schlagartig bin ich mit meinen Gedanken wieder im hier uns jetzt. Was dann folgt, kennen die, denen das schon passiert ist.
Wie es dann mir geht, entlädt sich auf der Heimfahrt. „IMMER ICH…IMMER!!! So ein Sch…! Was soll das denn?“ Ich bin stinksauer auf alles und auf Gott. Mir reicht’s… und mitten in meinen wütenden Gedanken ertönt ein „Stopp“. Klar und deutlich. Natürlich ist das jetzt eine blöde Sache, aber an meinem Auto ist kaum sichtbarer Schaden entstanden, ich habe eine Autoversicherung, mir und auch niemand anderem ist irgendetwas passiert. Ich kann mich jetzt weiter reinsteigern in die ganze Angelegenheit oder ich kann runterkommen von meiner Palme und Gott dankbar sein. Solche Unfälle passieren zu tausenden jeden Tag. Ich beschließe runterzukommen und als ich auf der Autobahn einen schweren Unfall sehe, mit Rettungswagen und Totalschaden, da danke ich Gott wirklich von Herzen.

Es war und ist meine Entscheidung, was ich aus so einer Situation mache. Ich bin gut im Reinsteigern und Dramatisieren. Doch Jesus steht neben mir und sagt mir "Stopp! Komm mal wieder runter, ich habe alles in der Hand, ich liebe dich und ich will nur das Beste, vertrau mir."
Wie wirst du dich entscheiden?



Claudia

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